hundertwasserblog

Home » Ronald Mc. Donald » Hundertwasser architecture scale models

Hundertwasser architecture scale models

This SCALE-MODEL-PICTURES are from:HUNDERTWASSER – Architekturausstellung

GEHASST – GEBAUT – GELIEBT

17.10. 2003 – 18.01.2004 im Kulturhistorischen Museum Magdeburg

See more overhere

01.) Hundertwasser-Haus, Wien

ARCH 44/III
HUNDERTWASSERHAUS – ARCHITEKTURMODELL
HUNDERTWASSER-HOUSE – ARCHITECTURE MODEL
Model no. 5 Acrylic glass model 1:100, c. 110 x 102 x 35 cm
Executed by Alfred Schmid, 1980 KunstHausWien, Vienna

ARCH 44 871 WOHNHAUS DER STADT WIEN, HUNDERTWASSER-HAUS

A Hundertwasser Architecture Project

Lxf6wengasse 41-43 corner Kegelgasse 34-38,
1030 Vienna 1983-1986
New building: 50 flats, doctor’s practice, coffee shop, 37 car parking spaces
Building area: 1,273 sqmLiving space and usable floor space: 5,230 sqm

Developer: Gemeinde Wien (Municipality of Vienna)
Planning: Magistratsabteilung 19 – Stadtgestaltung (municipal department 19 – town planning), architekt Peter Pelikan, Vienna Presentation of the model and press conference with Vienna’s Mayor Leopold Gratz: September 19, 1980
Laying of the foundation stone: August 16, 1983 Open day: September 7 and 8, 1985

Opening: February 17, 1986

Im Dezember 1977 wurde Hundertwasser vom Wiener Bxfcrgermeister Leopold Gratz ein Grundstxfcck angeboten zur Errichtung eines Hauses nach seinen Ideen und Wxfcnschen fxfcr eine natur- und menschengerechtere Architektur. Hundertwasser entwickelte ein zur Straxdfe hin offenes Terrassenhaus mit einem hohen Turmbau als Kontrast zur niedrigsten Terrasse.
Als sich der von der Gemeinde Wien beigestellte Architekt Josef Krawina nicht willens zeigte, nach Hundertwassers Modell Detailplxe4ne, insbesondere Fassaden zu zeichnen, wurde Architekt Peter Pelikan von der Magistratsabteilung 19 mit dem Projekt betraut.
1983-1985 konnte das Hundertwasser-Haus unter Bxfcrgermeister Helmut Zilk fertiggestellt werden. Am 16. August 1983 erfolgte die Grundsteinlegung, am 17. Februar 1986 wurde das Haus den Bewohnern xfcbergeben. Ein Jahr lang arbeitete Hundertwasser txe4glich auf der Baustelle.

Am Tag der offenen Txfcr besuchten 70.000 Menschen das Haus. Seit seiner Errichtung wurde das Haus von den internationalen Medien rezensiert. Millionen von Menschen haben es besichtigt.

Das Haus wurde in Ziegelbauweise errichtet. Die Grundrisse der Wohnungen sind unterschiedlich. Es gibt ein- und zweigeschoxdfige Wohnungen, viele Wohnungen haben vorspringende Balkon- oder Laubengxe4nge und Loggien. Auf vierzehn groxdfe und ebenso viele kleinere Grxfcnflxe4chen und in Baummietertrxf6ge wurden 900 Tonnen Erde aufgetragen.
Ein Teil der Terrassen ist xf6ffentlich, ein anderer ist den Wohnungen zugeordnet, und ein dritter ist fxfcr die Spontanvegetation bestimmt.

Die begrxfcnten und bewaldeten Flxe4chen des Hauses betragen mehr als 100 Prozent der Grundrixdfflxe4che. Auf dem Dach wurde der Natur zurxfcckgegeben, was ihr durch den Bau des Hauses weggenommen wurde.

Der belebte, unebene Fuxdfboden im xf6ffentlichen Bereich des Hauses bedeutet eine Wiedergewinnung der Menschenwxfcrde, die dem Menschen im nivellierenden Stxe4dtebau entzogen wurde.
Die Mosaiken an den Wxe4nden und auf dem Boden der Stiegenhxe4user und Gxe4nge wurden von den Arbeitern gestaltet, die Fliesen in den Kxfcchen und Badezimmern wurden von ihnen unregelmxe4xdfig verlegt.

Es ist das erste Haus, wo das Fensterrecht der Bewohner im Mietvertrag verankert ist. Hundertwasser hat mit diesem Projekt bewiesen, daxdf eine natur- und menschengerechtere Architektur im Rahmen der normalen Bauzeit, im finanziellen Rahmen eines xf6ffentlich finanzierten Bauprojektes und im Rahmen der geltenden Bauordnung ohne Sondergenehmigungen mxf6glich ist.

Some pictures of the Hundertwasserhaus, Vienna

Visit the Hundertwasserhaus in Vienna and on the Internet!
More about The Hundertwasserhaus Vienna

02.) Kindertagesstxe4tte Heddernheim/Frankfurt

ARCH 89/I
KINDERTAGESSTxc4TTE HEDDERNHEIM – ARCHITEKTUR MODELL
CHILDREN’S DAY-CARE CENTRE HEDDERNHEIM – ARCHITECTURE MODEL
Model 1:50: c. 120 x 80 x 50 cm
Executed by Alfred Schmid, 1987

ARCH 89 878 KINDERTAGESSTxc4TTE HEDDERNHEIM
CHILDREN’S DAY CARE CENTRE HEDDERNHEIM

A Hundertwasser Architecture Project

Kupferhammer 93,
60439 Frankfurt, Germany

1988-1995 New building Developer: Stadt Frankfurt, Hochbauamt Planning: Peter Pelikan and Hochbauamt Frankfurt
Model 1:50: Alfred Schmid, 1987
Laying of the foundation stone: December 20, 1988
Topping-out ceremony: November 27, 1990
Inauguration: June 22, 1995 (due to interruption to detoxicate the grounds

Auf Initiative des Kulturdezernenten der Stadt Frankfurt/Main, Hilmar Hoffmann, und des Baudezernenten Hans-Erhard Haverkampf wurde Hundertwasser im Jahr 1986 eingeladen, eine Kindertagesstxe4tte fxfcr hundert Kinder zu entwerfen.
Im Rahmen eines Entwicklungsprojektes fxfcr die nxf6rdlichen Stadtteile stellte die Stadt Frankfurt ein Grundstxfcck am renaturierten Urselbach auf einem aufgelassenen Fabrikgelxe4nde zur Verfxfcgung. Nachdem Hundertwassers Entwurf und das Modell der Kindertagesstxe4tte von der Stadt angenommen worden waren, beauftragte Stadtrat Haverkampf Hundertwasser mit dem Entwurf einer integrativen Schule, deren Errichtung jenseits des Baches geplant war, die aber nicht realisiert wurde (siehe ARCH 48 ).

Hundertwassers Planung sollte einen bewuxdften Kontrast zu den in diesem Stadtteil entstehenden Wohn- und Verwaltungsgebxe4uden herstellen. Das Gebxe4ude liegt unter einem aus dem Gelxe4nde aufsteigenden und wieder abfallenden Erdhxfcgel. Die schrxe4gen Dachflxe4chen sollten bewaldet und begehbar sein und als Spielflxe4che genutzt werden kxf6nnen.
Im Erdgeschoxdf ist der Kindergartenteil, bestehend aus drei Gruppenrxe4umen, einem Mehrzweckraum und den notwendigen Nebenrxe4umen untergebracht. Zwei Hortgruppenrxe4ume mit zugehxf6rigen Aufgaben- und Nebenrxe4umen sowie ein Werkraum befinden sich im Obergeschoxdf und im Galeriegeschoxdf. Diese Rxe4ume haben direkten Zugang ins Freie.

Durch die besondere Materialauswahl wie Ziegel, Keramik, Holz, die unregelmxe4xdfig geformten Putzflxe4chen, die Form der Rxe4ume, weitgehend ohne rechte Winkel, sollte eine phantasievolle und poetische Atmosphxe4re fxfcr die Kinder geschaffen werden.

Im Sommer 1989 muxdfte ein Baustopp verfxfcgt werden, da man bei Baubeginn nicht geklxe4rt hatte, wie stark der Boden des ehemaligen Werksgelxe4ndes der Vereinigten Deutschen Metallwerke (VDM) mit Chlorkohlenwasserstoffen und Schwermetallen belastet war. Erst nach einer schwierigen und langwierigen Bodensanierung, die mehrere Jahre dauerte, konnten die Bauarbeiten fortgesetzt werden.

Hundertwassers ursprxfcnglichem Entwurf war ein vergoldeter Turmaufbau vorgesehen. In Hinblick auf die Kosten sollten beide Turmdxe4cher mit Zinkblech eingedeckt und farbig beschichtet werden.

xdcber eine Hundertwasser-Bausteinaktion mit einem limitierten, von Hundertwasser gestalteten und gestifteten Kunstdruck, 1992 durchgefxfchrt von einer Frankfurter Zeitung und “Die Galerie”, wurde die Vergoldung der Kuppeln finanziert (siehe APA 88 ).

Im Oktober 1992 muxdfte der Kxfcnstler feststellen, daxdf man ohne seine Zustimmung entgegen seinem Konzept eines hxfcgeligen und bewaldeten Daches und der Spontanvegetation das Dach durch Betonterrassen, Betonstufentreppen und Rasensteinen aus Beton ergxe4nzt hatte.
Erst im Zuge der im Juli 1994 vom Kxfcnstl
er erhobenen Klage gegen die Stadt Frankfurt und eines anschliexdfenden Vergleichs konnte eine Lxf6sung fxfcr die Dachgestaltung gefunden werden.
Am 22. Juni 1995 wurde die Kindertagesstxe4tte in Anwesenheit Hundertwassers erxf6ffnet.

03.) Quixote Winery, Napa Valley, California

ARCH 112/I QUIXOTE WEINKELLEREI – ARCHITEKTURMODELL QUIXOTE WINERY – ARCHITECTURE MODEL Model 1:50: c. 180 x 110 x 40 cm

Executed by Alfred Schmid, 1991

ARCH 112 999 QUIXOTE WEINKELLEREI
QUIXOTE WINERY

A Hundertwasser Architecture Project

6126 Silverado Trail,
Napa Valley, CA 94558, California,

USA 1992-1999
New building Developer: Carl Doumani, Napa Valley
Planning: Peter Pelikan
Model 1:50: Alfred Schmid, 1991
Start of construction: 1992
Inauguration: 1999

Das Gebxe4ude ist vollkommen von Natur bedeckt, so daxdf man auf allen Teilen des Daches herumwandern kann.
Eine Mehrung von Natur als Antwort auf die Zerstxf6rungen der Stxe4dte.

Look for The pictures of QUIXOTE WINERY

04.) St. Barbara Kirche Bxe4rnbach, Steiermark

ARCH 50/I ST. BARBARA KIRCHE – ARCHITEKTURMODELL ST. BARBARA CHURCH – ARCHITECTURE MODEL Vienna 1987/88 Architecture model 1:50: c. 200 x 110 x 90 cm executed by Alfred Schmid

4ARCH 50 898 ST. BARBARA KIRCHE

CHURCH OF ST. BARBARA 8572 Bxe4rnbach, Styria
1987/88 Renovation and redesign of the church building, planning and design of the surrounding grounds and of 12 ecumenical gateway arches of the major world religions
(1987-1999) Work on site
Planning: Architekt Dipl.-Ing. Dr. Manfred Fuchsbichler, Voitsberg
Model 1:50: Atelier Alfred Schmid, 1987
Exhibition model 1:50: Atelier Alfred Schmid, c. 1988/89
Start of construction: October 12, 1987
Consecration: September 4, 1988

Auf Initiative von Pfarrer Friedrich Zeck hat Hundertwasser die Neugestaltung der St. Barbara Kirche in Bxe4rnbach ehrenamtlich (ohne Honorar oder Kostenrxfcckerstattung) xfcbernommen.
Seiner Bedingung, die Umgebung der Kirche in die Planung miteinzubeziehen, wurde unter Bxfcrgermeister Konrad Bergmann seitens der Gemeinde entsprochen.

Mit der Gestaltung von zwxf6lf Toren, die fxfcr alle groxdfen Weltreligionen stehen, setzt Hundertwasser eine Geste der xd6kumene, der Toleranz und der Gemeinsamkeit.
Hundertwasser hat mit seiner Kirchenumgestaltung in Zusammenarbeit mit Architekt Manfred Fuchsbichler ein bemerkenswertes Wahrzeichen in einem Industriegebiet geschaffen. Mit dem Entwurf des Innenraums wurden einheimische Kxfcnstler beauftragt, Hundertwasser gestaltete den Strahlenkranz hinter dem Altar, den Boden des Presbyteriums und das Spiralenfenster hinter dem Taufbecken.

05.) Hxfcgelwiesenland

ARCH 75/I DAS HxdcGELWIESENLAND – ARCHITEKTURMODELL
IN THE MEADOW HILLS – ARCHITECTURE MODEL
Model 1:50: c. 520 x 245 x 60 cm
Executed by Alfred Schmid, 1989

ARCH 75 DAS HxdcGELWIESENLAND
IN THE MEADOW HILLS

1984-1992 Housing project for Hermelinweg (Hermelinweg-Siedlungsprojekt), 1220 Vienna
Developer: WIBEBA (Wiener Betriebs- und Baugesellschaft mbH), Vienna
Project study with architect Peter Pelikan, on the initiative of builder Wolfgang Prinz
Preliminary plans 1:200; construction plan of an accomodation unit 1:50, 1986
Manifesto: Das Hxfcgelwiesenland – In the meadow hills (written as “Die Wald- und Wiesendachsiedlung in Wien XXII”, March 5, 1987)
Architectural model 1:50: Atelier Alfred Schmid, 1989
Further development of the concept for a new site at the Kirschenallee estate, Vienna XXII, 1990/91, for the Vienna immigration fund (Wiener Zuwandererfonds)

Both not realised

Seit 1984 beschxe4ftigte sich Hundertwasser mit der Vorstellung einer Wohnsiedlung, die er sich ursprxfcnglich als eine schrebergartenxe4hnliche, zweigeschoxdfige, stark variierte Anlage mit unterschiedlichen Wohneinheiten vorstellte.
Die Dxe4cher sollten als Gemxfcsegxe4rten, Wiesen- und Waldlandschaft genutzt werden.
Als Standort fxfcr eine solche Wohnsiedlung kamen die nxf6rdlichen Bezirke Wiens in Frage.
Hundertwasser wollte der Zersiedlung der Landschaft durch Einfamilienhxe4user oder gradlinige Reihensiedlungen entgegenwirken.
Durch die Wiesen und Wxe4lder auf den hxfcgelartig gestalteten Dxe4chern wollte er trotz Besiedlung wieder einen Naturraum schaffen.
1987 erhielt Hundertwasser den Auftrag der Wiener Betriebs- und Baugesellschaft, fxfcr das Projekt einer Siedlung am Hermelinweg eine Projektstudien auszuarbeiten.
1989 schuf der das Modell des Hxfcgelwiesenlandes, in dem er jene Hxe4user, die er in seinen Modellen der siebziger Jahre konzipiert hatte, weiterentwickelte.
Die Anlage in Wien wurde nicht realisiert, nicht zuletzt aufgrund der Gegnerschaft einer Bxfcrgerinitiative, die Stxf6rungen des Wohnumfeldes durch Touristenmassen befxfcrchtete.
Erst mit dem Auftrag von Robert Rogner fxfcr das Thermendorf Blumau bot sich fxfcr Hundertwasser die Mxf6glichkeit der Verwirklichung einer beispielhaften Bebauung in Einklang mit der Natur.

06.) Wohnen unterm Regenturm, Plochingen

ARCH 83/I
WOHNEN UNTER REGENTURM PLOCHINGEN – ARCHITEKTURMODELL
LIVING BENEATH THE RAIN TOWER, PLOCHINGEN – ARCHITECTURE MODEL

Model 1:50: c. 180 x 170 x 80
Executed by Heinz M. Springmann and Alfred Schmid, 1990

ARCH 83 WOHNEN UNTERM REGENTURM
LIVING BENEATH THE RAIN TOWER

Marktstraxdfe Sxfcd,
73207 Plochingen am Neckar,
Germany

1991-1994 A multi-purpose complex of residential and commercial areas, shopping centre, supermarket, garages Redesign of the faxe7ades, balconies and design for the courtyard and entrance areas
Developer: Moll SFB Baubetreuungs GmbH, Gruibingen
Planning: Architektengemeinschaft Springmann + Kaltenbach, Plochingen
Design and building-permit planning: E. Flassak, S. Tehrani, Plochingen
Model 1:100: Alfred Schmid, 1989
Model 1:50: Heinz M. Springmann and Alfred Schmid, 1990
Start of construction: November 1991
Topping-out ceremony: September 3, 1993
Inauguration: September 2, 1994
Von 1985 bis 1990 planten die Architekten Heinz M. Springmann und Siegfried Kaltenbach die Bebauung der Marktstraxdfe Sxfcd in Plochingen. Als Lxf6sung fxfcr das im Schnittpunkt der Verkehrswege liegende Areal entwickelten sie eine Anlage mit einem Innenhof, in die auch Gewerbeflxe4chen integriert sind.

Auf Wunsch des Bxfcrgermeisters und des Bauherrn wurde Hundertwasser eingeladen, den Innenhof zu gestalten. Hundertwasser erklxe4rte sich unter der Bedingung dazu bereit, daxdf er die architektonische Umgestaltung des Innenhofes einschliexdflich der Innenfassade als eine Einheit xfcbernehmen kxf6nnte.
Hundertwasser wandelte die geradlinige Fassade in eine organische um, verxe4nderte die Form und Anordnung der Fenster und beseitigte das vorhandene Rastersystem.
Mit dem Turm, den er der Anlage hinzufxfcgte, setzte er einen stxe4dtebaulichen Akzent und gab der Stadt Plochingen ein neues Wahrzeichen, das von der Autobahn und von vorbeifahrenden Zxfcgen aus gesehen werden kann.
Zusxe4tzlich hat Hundertwasser zwei Tore und Eingangsbereiche entworfen.
Wie bei allen Bauten Hundertwassers war die individuelle Kreativitxe4t der ausfxfchrenden Handwerker besonders gefordert.

07.) Autobahnrasthaus Bad Fischau, Niederxf6sterreich

ARCH 63/I AUTOBAHNRASTSTxc4TTE BAD FISCHAU – ARCHITEKTURMODELL
MOTORWAY RESTAURANT BAD FISCHAU – ARCHITECTURE MODEL
Model 1:50: 80 x 120 x 50 cm
Executed by Alfred Schmid, 1989

ARCH 63 AUTOBAHNRASTSTxc4TTE BAD FISCHAU
MOTORWAY RESTAURANT BAD FISCHAU
2721 Bad Fischau,
Lower Austria 1989/90
Redesign Work on site
Developer: Wigast AG, Vienna
Planning: Peter Pelikan
Model 1:50: executed by Alfred Schmid, 1989
Start of construction: 1989 Inauguration: June 22, 1990

Die WIGAST AG Wien unter ihrem Vorstandsvorsitzenden Gxfcnther Wxf6ss wandte sich 1986 mit der Bitte an Hundertwasser, die Umgestaltung der in den siebziger Jahren erbauten Raststxe4tte zu xfcbernehmen.
Mit dem Umbau sollte eine Erhxf6hung der Besucherzahlen und damit des Umsatzes erreicht werden.
Zuvor hatte die WIGAST AG mit mehreren anderen Architekten verhandelt, deren Konzepte jedoch alle einen Abrixdf des Gebxe4udes und einen Neubau vorsahen.
Im Gegensatz dazu hat Hundertwasser die vorhandene gesunde Bausubstanz bewahrt.

08.) Agip Tankstelle, Wien

ARCH 62/I
AGIP TANKSTELLE – ARCHITEKTURMODELL
AGIP SERVICE STATION – ARCHITECTURE MODEL
Model 1:50: 120 x 180 x 50 cm
Executed by Alfred Schmid, 1989

ARCH 62 AGIP TANKSTELLE AGIP PETROL STATION
1989/90 Design of a new service station for Arbeiterstrandbadgasse,
1200 Vienna,
in connection with EXPO 1995 in Vienna, which was cancelled by a referendum in 1991

Developer: AgipAustria AG, Vienna
Model 1:50: executed by Alfred Schmid, 1989

Not realised

Hundertwasser sieht in den Tankstellen die Hauptverursacher xf6kologischer und besonders optischer Umweltverschmutzung. Die von ihm gestaltete Tankstelle ist ein Vorlxe4ufer der Wiedergutmachung im Zuge des Friedensvertrages mit der Natur, eine Oase mitten in der Betonwxfcste, ein Schxf6nheitshindernis gegen die Torheit der sinnlosen Raserei.

09.) Integrative Schule, Frankfurt/Heddernheim

ARCH 48/I
INTEGRATIVE SCHULE UND EVANGELISCHES GEMEINDEZENTRUM – ARCHITEKTURMODELL
INTEGRATIVE SCHOOL AND PROTESTANT PARISH CENTRE – ARCHITECTURE MODEL
Model 1:50: 230 x 230 x 60 cm
Executed by Alfred Schmid, 1987

ARCH 48 878 A INTEGRATIVE SCHULE UND EVANGELISCHES GEMEINDEZENTRUM HEDDERNHEIM HEDDERNHEIM INTEGRATED SCHOOL AND PROTESTANT COMMUNITY CENTRE 1987 Next to the Children’s Day-Care Centre Heddernheim Frankfurt – ARCH 89
Manifestos, open letters Controversy with the Bishop of Limburg, Franz Kamphaus
Developer: City of Frankfurt
Planning: Peter Pelikan, Harald Trautner
Model 1:50: executed by Alfred Schmid, 1987

Not realised

Im Juni 1987 erstellte Hundertwasser aufgrund eines vorgegebenen Raum- und Funktionsprogrammes ein architektonisches Konzept fxfcr den Komplex einer integrativen Schule, in den auch ein evangelisches und katholisches Gemeindezentrum und ein Wohnhaus eingebunden werden sollte. Dieses Konzept wurde von den Architekten Peter Pelikan und Harald Trautner geplant. Die Prxe4sentation des Modells lxf6ste eine Kontroverse mit dem Bistum Limburg aus. Ausgehend von der Kritik des Dixf6zesanbaudirektors stellte Bischof Franz Kamphaus fest, daxdf man mit den philosophischen, im Bau manifestierten Ansxe4tzen des Kxfcnstlers nicht xfcbereinstimmen konnte. Wenn der Kxfcnstler meine, “daxdf es hxf6chste Zeit ist, daxdf der Mensch sich wieder unter die Natur begibt”, widerspreche dies dem christlichen Menschen- und Gottesbild. Im Oktober 1987 erklxe4rte man den endgxfcltigen Verzicht auf eine Beteiligung am Hundertwasser-Projekt, ein klxe4render Brief Hundertwassers an Bischof Franz Kamphaus blieb ebenso erfolglos wie ein Empfehlungsschreiben des Pfarrers von Bxe4rnbach, Monsignore Friedrich Zeck. Ungeachtet der Absage durch das Bistum Limburg wollte der Evangelische Regionalverband das Projekt realisieren. Erst als die Stadt Frankfurt klarstellte, daxdf sie das Projekt aus budgetxe4ren Grxfcnden nicht mitfinanzieren kxf6nne, noch dazu, wo es sich nicht um eine stxe4dtische, sondern um eine private Schule handle, sah sich auch der Evangelische Regionalverband nicht in der Lage, die Finanzierung zu sichern. Die weitere Verfolgung des Projekts muxdfte aufgegeben werden.

10.) Martin-Luther-Gymnasium, Wittenberg

ARCH 114/I
MARTIN-LUTHER-GYMNASIUM IN WITTENBERG – ARCHITEKTUR MODELL
MARTIN-LUTHER-GYMNASIUM IN WITTENBERG – ARCHITECTURE MODEL

Model 1:100: c. 100 x 110 x 50 cm
Executed by Alfred Schmid, 1994/95

Model 1:50: 162 x 182 x 75 cm
Executed by Alfred Schmid, 1997

ARCH 114 950 MARTIN-LUTHER-GYMNASIUM IN WITTENBERG
Straxdfe der Vxf6lkerfreundschaft 130,
06886 Wittenberg,
Germany

1997-1999 Architectural redesign of a prefabricated concrete slab school building for 1,500 pupils
Initiated by the pupils, the headmaster Michael Sandau, and Ulrike Kirchner, Wittenberg
Execution of plans: Peter Pelikan and Heinz M. Springmann
Model 1:200: Alfred Schmid, 1994/95
Models 1:50: Alfred Schmid, 1997 and 1998
Presentation of the model: June 18, 1997
Start of construction: November 1997
Inauguration: May 29, 1999

Anlxe4xdflich der notwendigen Gesamtsanierung des Betonplattenbaus aus den siebziger Jahren xe4uxdferten die Schxfcler und Lehrer des Gymnasiums den Wunsch, Hundertwasser solle die Umgestaltung der Schule xfcbernehmen.
Hundertwasser entwickelte ehrenamtlich das Konzept und die Gestaltung, die Planung wurde von Architekt Peter Pelikan xfcbernommen.
Im November 1997 wurde mit den Umbauarbeiten begonnen.

Dieses Projekt war Hundertwassers erstes in den neuen Bundeslxe4ndern, wxe4hrend im Westen Deutschlands, abgesehen von Wohnanlagen in Bad Soden und Plochingen, auch eine Kindertagesstxe4tte in Frankfurt/Heddernheim realisiert worden war.
Als Unterstxfctzung und zur Finanzierung von Zusatzleistungen im Rahmen des Umbaus, die weder von der Stadt noch vom Landkreis Wittenberg berxfccksichtigt werden konnten, hat Hundertwasser einen “Baustein” gespendet. Dabei handelte es sich um einen in einer Auflage von 5.000 Stxfcck hergestellten Kunstdruck, der fxfcr 150 DM zu kaufen war.
Der Erlxf6s war fxfcr das Martin-Luther-Gymnasium zweckgebunden und wurde von einer Kommission, die sich aus Vertretern der Schxfcler, der Stadtverwaltung und der Expo 2000 GmbH zusammensetzt, xfcbergeben (siehe APA 151).
Ein Teil der aufgebrachten Mittel wurde dazu verwendet, die Freianlagen zwischen dem Gymnasium und einer benachbarten Kindertagesstxe4tte schxfcler- und kindergerecht zu gestalten. Die Gestaltung dieser Freianlagen geschah auf Anregung Hundertwasser. .

11.) In den Wiesen Bad Soden, Deutschland

ARCH 76/I
IN DEN WIESEN BAD SODEN – ARCHITEKTURMODELL
IN THE MEADOWS BAD SODEN – ARCHITECTURE MODEL

Model 1:50: 180 x 200 x 100 cm
Executed by Alfred Schmid, 1990
Private collection, Bad Soden

ARCH 76 IN DEN WIESEN BAD SODEN
IN THE MEADOWS BAD SODEN
Quellenpark 38,
65812 Bad Soden/Taunus,
Germany 1990-1993

A Hundertwasser Architecture Project

New construction: residential building with 17 flats of 120 to 234 sqm, with 22 green terraces, commercial areas and a garage
Developer: Wolfgang Wachendorff, Bad Soden
Planning: Peter Pelikan
Model 1:50: A
lfred Schmid, 1990
Start of construction: November 27, 1990
Topping-out ceremony: August 27, 1992
Completion and inauguration: spring, 1993

Wolfgang Wachendorff hatte den Ehrgeiz, in Bad Soden, wo schon viele Bauherren vor ihm an den Vorschriften des Denkmalschutzes gescheitert waren, ein Hundertwasser-Haus zu errichten.
Hundertwassers Architektur schien ihm ideal fxfcr eine Bebauung, die sich harmonisch in die Umgebung und in die Natur einfxfcgen sollte. Im Herzen der Altstadt zwischen dem Wilhelmspark und dem Quellenpark wurde die von Hundertwasser konzipierte und von Peter Pelikan geplante Wohnanlage realisiert, wobei umliegende Hxe4user integriert und saniert wurden, unter anderem ein denkmalgeschxfctztes Haus von 1722, das erste Sodener Kurhaus, genannt Haus Bockenheimer.

Um den schwierigen Baugrund zu sichern, ohne Grundwasserstrxf6me im Heilquellen-Schutzgebiet zu stxf6ren, muxdften 250 Betonpfxe4hle als Trxe4gerelemente bis auf eine Tiefe von 15 Metern versenkt werden.
Mit den 25.000 Kubikmetern umbauten Raumes ist die Anlage etwa so groxdf wie das HundertwasserHaus in Wien.
Wie das Wiener Projekt wurde die Bad Sodener Anlage in Ziegelbauweise mit Betondecken errichtet.

xdcber fxfcnf Treppenhxe4user sind die auf fxfcnf Ebenen liegenden Wohnungen erreichbar. Die Wohnungen, die sich teilweise xfcber mehrere Etagen erstrecken, sind gemxe4xdf Hundertwassers Anliegen fxfcr Vielfalt als “Haus im Haus” konzipiert. Sie haben individuelle Grundrisse, und zu jedem Wohnbereich gehxf6rt eine begrxfcnte Terrasse oder ein Dachgarten. Die Anordnung der verschiedenen Baukxf6rper, ihre unterschiedlichen Hxf6hen und Formen geben der Anlage einen festungsartigen Charakter.

12.) Brauerei zum Kuchlbauer, Abensberg

ARCH 131/I
HUNDERTWASSER TURM – ARCHITEKTURMODELL
HUNDERTWASSER TOWER – ARCHITECTURE MODEL

Model 1:50: c. 70 x 70 x 140 cm
Executed by Alfred Schmid, 2000

ARCH 131 HUNDERTWASSER TURM
HUNDERTWASSER TOWER

A Hundertwasser Architecture Project

From 1999; at the planning stage Planning of a 70 metre high multipurpose tower: observatory, cinema and exhibitions, representation of the concept and philosophy of the Kuchlbauer brewery
Developer: Brauerei zum Kuchlbauer GmbH, Leonhard Salleck, Abensberg
Planning: Peter Pelikan (preliminary plan dating from June 1999)
Model 1:50: Alfred Schmid, 2000

13.) Dorint Hotel & Resorts, Teneriffa

ARCH 130/I
DORINT HOTEL & RESORTS, TENERIFFA – ARCHITEKTURMODELL
DORINT HOTEL & RESORTS, TENERIFE – ARCHITECTURE MODEL

Model 1:100: 430 x 200 x 70 cm
Executed by Andreas Bodi, 2001 Dorint Canaris, S.A.
Exhibition model 1:100: 430 x 200 x 70 cm
Executed by Andreas Bodi, 2001

ARCH 130 DORINT HOTEL & RESORTS, TENERIFFA
DORINT HOTEL & RESORTS, TENERIFE

A Hundertwasser Architecture

Project Golf de sur, Tenerife From 1998; at a planning stage Concepts, sketches and plans
Developer: Dorint Canaris, S.A., Spain, on the initiative of Robert Rogner
Planning: Peter Pelikan
Working model 1:200: Peter Pelikan, 2000
Model 1:100: Andreas Bodi, 2001

14.) Humustoilette Musterexemplar

15.) Grxfcne Zitadelle von Magdeburg

ARCH 128/I
DIE GRxdcNE ZITADELLE VON MAGDEBURG – ARCHITEKTURMODELL
THE GREEN CITADEL OF MAGDEBURG – ARCHITECTURE MODEL

Model 1:50: 150 x 120 x 85 cm
Executed by Andreas Bodi, 2000
Developer: Wohnungsbaugenossenschaft Stadt Magdeburg von 1954

ARCH 128 DIE GRxdcNE ZITADELLE VON MAGDEBURG
THE GREEN CITADEL OF MAGDEBURG

A Hundertwasser Architecture Project

Breiter Weg 8-10,
39120 Magdeburg,
Germany

From 1998 New building: flats, offices, restaurant, commercial centre, shops
Client: Wohnungsbaugenossenschaft Stadt Magdeburg von 1954
Planning: Peter Pelikan
Model 1:50: Andreas Bodi, 2000
Exhibition model 1:50: executed by Andreas Bodi, 2000
Presentation of the model: June 2000 (exhibition in the town hall of Magdeburg)

Die “Wohnungsbaugenossenschaft Stadt Magdeburg von 1954” hat Hundertwasser mit der Planung einer multifunktionellen Architektur beauftragt. Im Zuge der Verxe4nderungen am Breiten Weg wurde einer der ersten Plattenbauten der DDR gesprengt, um ihn durch eine zukunftsweisende Architektur Hundertwassers zu ersetzen.
Das Hundertwasser-Projekt wird sich – traditionsgebunden mit einer gewissen Strenge – perfekt in das multistilistische Ensemble aus historischen Gebxe4uden und moderner Architektur am Breiten Weg und am Domplatz einfxfcgen und dennoch revolutionxe4r und innovativ in die Zukunft weisen.

Wohnungen, Geschxe4ftslokale, ein Hotel, ein Kindergarten, eine Ausstellungsflxe4che und Bxfcros sind vorgesehen.
Das Projekt wird betreut von Architekt Peter Pelikan, Wien, und Assmann Beraten+Planen, Magdeburg.
Das Hundertwasser-Architekturprojekt wird in Kooperation mit der GERO realisiert. Baustart soll im Jahr 2003 sein.

%d bloggers op de volgende wijze: