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Hundertwasser Ship Die Regentag in Tulln

One of the highlights of the Hundertwasser Exhibition in Tulln is Hundertwasser’s ship “Regentag” from New Zealand.
In an little harbour in the Donau-canal near the “Minoritenkloster in Tulln” you can find “Regentag”.
You can see how Hundertwasser lived during his voyages with his sailing vessel “Regentag”.

Who already has seen the Hundertwasser exhibition in Tulln?
Can you tell me more about it?
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SEE PICTURE of Die Regentag

Photo copyright Schiff “Regentag” – Sailing vessel “Regentag”
xa9 Archiv Harel

In German language:

Kunst – Mensch – Natur

Hundertwasser zxe4hlt heute zu den weltweit bekanntesten Kxfcnstler xd6sterreichs.Inhaber der Service-Karte zahlen gegen Vorweis der Karte bei der Ausstellung Hunderwasser.Tulln.04 nur euro 6,5 statt euro 8,-.

Mit vielbeachteten Ausstellungen wie:

Egon Schiele, Alfons Walde, Albin Egger-Lienz und zuletzt “Die Phantasten – Die Wiener Schule des phantastischen Realismus” ist die Geburtsstadt Egon Schieles von einem Geheimtipp zu einem auch internationalen “Hotspot” der Ausstellungs- und Kunstszene avanciert. Mit der reprxe4sentativen Hundertwasserausstellung folgt nun ein weiteres Highlight, das eine Reise nach Tulln an der Donau zu einem absolut unvergesslichen Erlebnis macht.

Hundertwasser zxe4hlt heute zu den weltweit bekanntesten Kxfcnstler xd6sterreichs. Seine bunten Bilder, schillernden Grafiken, auffallenden Objekte und seine eigenartigen Bauten sind vielen Menschen auf der ganzen Welt vertraut. Hundertwassers Kunst beruht auf seiner eigenen Philosophie und Weltanschauung. Demnach befindet sie sich in einem harmonischen Bezug zu Natur und zum Menschen. Hundertwassers kxfcnstlerisches Universum grxfcndet sich auf dem inneren Zusammenhang von: Kunst.Mensch.Natur. In der Ausstellung “Hundertwasser.Tulln.04” wird zum ersten Mal dieser “ganze” Hundertwasser gezeigt. Unmittelbar, anschaulich und sinnlich erfahrbar vermitteln Bilder, Bauten und Objekte diesen einzigartigen Entwurf dieses Weltkxfcnstlers.

Der Kxfcnstler

Friedensreich Hundertwasser, am 15. Dezember 1928 in Wien als Friedrich Stowasser geboren, aufgewachsen, zur Schule gegangen – u.a. in eine Montessori-Schule – und studierte, lebte und arbeitete an vielen Orten der Welt. Im Wiener “Artclub” (1952 ) sowie in der dortigen “Galerie nxe4chst St. Stephan” (1957 ) kann er schon frxfch erste Erfolge feiern. Gemeinsam mit den Malern Arnulf Rainer und Ernst Fuchs entwirft er 1959 ein neues Kxfcnstlerprogramm “Das Pintorarium”. Im Kloster Seckau in der Steiermark (1958 ) stellt er zum ersten Mal sein “Verschimmelungsmanifest”, in dem es um den Entwurf seiner neuartigen kxfcnstlerischen Visionen geht, vor. In seinem Manifest “Los von Loos” (1968 ) fordert er das Ende der Kargheit und des Konzeptuellen in der Kunst und verlangt provokativ nach mehr Schxf6nheit und auch nach Kitsch.

Auch fxfcr allgemeine Belange, wie etwa die Bewahrung der Donauauen nahe Haiburg bei Wien (1984 ) oder der xf6ffentlich ausgetragene Kampf gegen ein Atomkraftwerk, tritt Hundertwasser ein. Noch im fortgeschrittenen Alter geht er fxfcr eine nationale eigenstxe4ndige Gestaltung von Nummerntafeln fxfcr Autos buchstxe4blich auf die Straxdfe. Auch gegen den geplanten Beitritt xd6sterreichs zur Europxe4ischen Union verwendet er sich heftigst (1993 ). Immer und xfcberall vertritt dieser Kxfcnstler eine rigorose, eigenstxe4ndige und eigensinnige, authentische und naturgemxe4xdfe Sichtweise.

Der Kxfcnstler unterrichtete (1959) an der Hochschule der Kxfcnste in Hamburg und leitete eine Meisterklasse an der Akademie der Bildenden Kxfcnste in Wien (ab 1981). Neben einem prachtvollen Atelier am Graben in Wien unterhielt der Kxfcnstler Arbeits- und Lebensrxe4ume in einer einsamen Mxfchle in Niederxf6sterreich, in der Normandie, auf der Guidecca in Venedig, und in den letzten Lebensjahrzehnten vor allem auf seinem Land in Kanui/Bay of Islands in Neuseeland.

Dort wurde er nach seinem plxf6tzlichen Tod im Pazifik und ausdrxfccklich seinem letzten Willen entsprechend unter einem Tulpenbaum im Tal der glxfccklichen Toten im Jahr 2000 beigesetzt.

Das Werk

Hundertwasser zxe4hlt nicht nur zu einem der bedeutendesten Malern und Baumeistern von heute, sondern dieser Kxfcnstler ist zweifellos der weltweit bekannteste zeitgenxf6ssische Kxfcnstler xd6sterreichs. Seine unverwechselbaren bunten, schillernden und vegetativ angelegten Bilder und insbesondere seine einprxe4gsame und drucktechnisch hochartifizielle, teils durch Metalldruck-Elemente unterstxfctzte Graphik sind, nicht zuletzt durch Reproduktionen aller Art, allgegenwxe4rtig und sie erzielen zudem am Kunstmarkt regelmxe4xdfig Spitzenpreise.

Die von Hundertwasser geschaffenen Objekte, wie etwa die Gestaltungen von Wandkalendern, von der Bibel und des groxdfen Brockhaus-Lexikons, von Armbanduhren, von Porzellan, von Papier, Holz und anderen Materialien haben den Kxfcnstler zu einem allgegenwxe4rtigen Vertreter einer besonderen angewandten Kunst werden lassen. Hundertwasser befindet sich damit in einer Tradition der englischen “Arts-and-Crafts-Bewegung” des 19. sowie des Jugendstils der “Wiener Werkstxe4tten” zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Seine Bauten, wie etwa der 1985 in Wien sofort als “Hundertwasser-Haus” bekannt gewordene und tagtxe4glich von Scharen von Besuchern aufgesuchte sogenannte Gemeindebau; das KunstHaus in Wien, die Kirche in Bxe4rnbach/Steiermark, die Therme Blumau sind inzwischen zu architektonischen Symbolen geworden. Hundertwassers Schulprojekte in Frankfurt am Main und in Wittenberg, der Bahnhof in Uelzen, die Anlagen zur Mxfcllverarbeitung im Wiener Bezirk Spittelau (1990) sowie eine Schlammaufbereitungsanlage in Osaka in Japan (2004) bilden weltweit unvergleichliche Anziehungspunkte fxfcr Touristen und andere Besucher.

Hundertwassers Manifeste und Ideen vertreten xf6kologische Positionen lange bevor diese, wie heute, so benannt und allgemein auch von vielen inzwischen anerkannt und gebilligt werden. Seine Projekte eines natur- und menschengerechten Lebens, Arbeitens und Wohnens sind mittlerweile zu Standards geworden und werden mehr oder weniger modifiziert auch angewandt.

So ist, alles in allem, Hundertwasser nicht nur ein geschxe4tzter, bedeutender und weltberxfchmter Kxfcnstler. Sondern dieser Kxfcnstler verkxf6rpert darxfcber hinaus und medial vielfxe4ltigst verstxe4rkt und trotz – oder gerade wegen so mancher heftiger Kritik durch viele andere, wie kaum ein anderer eine internationale xf6ffentliche Persxf6nlichkeit, einen Star, eine Celebrity.

Die Ausstellung im Minoritenkloster in Tulln 2004 wird zum ersten Mal den “ganzen Hundertwasser” vorstellen so wie dies bislang noch nirgends in dieser Art und Weise geschehen ist.

Gezeigt werden:

– GEMxc4LDE – vor allem seine letzten, die er noch kurz vor seinem Tod in Neuseeland gemalt hat;

– GRAFIKEN und GRAFIKZYKLEN;

– OBJEKTE – Spielzeug, Papierdrachen, Dekor usw.;

– PORZELLAN – Kaffe- und Mokkaservice, Teller, Skulptur usw.;

– BUCHAUSGABEN – “Brockhaus-Lexikon”, Die Bibel, “Tagebxfccher”, usw.;

– TAPISSERIEN;

– ZEICHNUNGEN aus der Kinder- und Jugendzeit;

– ARCHITEKTUR-MODELLE seiner Hxe4user, Bauten und Projekte;

– FOTOS und POSTER von ihm und seinem Werk;

– INSTALLATIONEN von Aspekten des menschlichen Lebensraums (“Fensterrecht”, Brunnen, Wandschmuck u.a.);

– INTERNET, VIDEO und FILM liefern interaktiv Informationen x
fcber seine Kunst, xfcber den Kxfcnstler und die Person Hundertwasser.

Zu den weiteren Hxf6hepunkten dieser einzigartigen Hundertwasser-Ausstellung gehxf6rt auch die xdcberstellung aus Neuseeland von:
SCHIFF “REGENTAG”. In einem kleinen Hafen an der Donau und direkt vor dem Minoritenkloster in Tulln gelegen verschafft es dem Besucher einen authentischen Eindruck in einen besonderen Lebensraum des Kxfcnstlers auf seinen vielen Reisen.

Auxdferdem werden im Schiele-Museum in Tulln Hundertwassers Original-Entwxfcrfe sowie die fertigen Exemplare und Ausgaben fxfcr

BRIEFMARKEN gezeigt wie etwa fxfcr Senegal, xd6sterreich, Kapverdische Inseln, Vereinte Nationen. Hundertwasser-Briefmarken stellen seit Jahren begehrte und gesuchte Objekte fxfcr Sammler dar. Hundertwasser verfasst bereits als Jugendlicher 1943 ein Gedicht auf die Briefmarke, die er als einen besonderen Boten fxfcr Bilder und Erzxe4hlungen aus der fernen weiten Welt sehr schxe4tzt.

Zusxe4tzliche Veranstaltungen

Ergxe4nzt wird diese Hundertwasser-Ausstellung noch durch spezielle Fxfchrungen, durch Vortrxe4ge und Diskussionen sowie durch die Prxe4sentation der Neuausgabe (2004) von Hundertwassers “Schxf6ne Wege. Gedanken xfcber Kunst und Leben. Schriften 1943-1999” im Mxfcnchner Langen-Mxfcller Verlag.

Auxdferdem wird ein niederxf6sterreichweiter Zeichen-Wettbewerb zu Hundertwassers Aktionen zum “Fensterrecht” fxfcr Schulen durchgefxfchrt werden, bei denen jeweilig das ausgezeichnete Modell ausgestellt und prxe4miert werden soll.

Kurator der Ausstellung

Univ.-Prof. Dr. Walter Schurian, Institut fxfcr Psychologie II an der Westfxe4lischen Wilhelms-Universitxe4t in Mxfcnster.

Katalog
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Information
Stadtgemeinde Tulln
Mag. Christian Resch
3430 Tulln an der Donau, Nuxdfallee 4
Tel.: +43 (0)2272 / 690-442
Fax: +43 (0)2272 / 690-400
E-Mail: stadtamt@tulln.at

Das Minoritenkloster


wurde noch zu Lebzeiten des Ordensgrxfcnders, des hl.
Franz von Assisi, errichtet und bestand mit Unterbrechungen von 1225 – 1807.
Das Klostergebxe4ude und die Minoritenkirche stammen aus dem 18. Jahrhundert.
In der Folge fand das Kloster als Kaserne und Wohnobjekt Verwendung. 1990 – 1994 wurde es prxe4chtig renoviert und beherbergt seither verschiedene Landesxe4mter, Museen und Ausstellungsrxe4ume.

Das Egon Schiele-Museum


liegt direkt an der Tullner Donaulxe4nde und ist im ehemaligen Bezirksgefxe4ngnis untergebracht, das im Jahr 1898 errichtet wurde.
Der Aufenthalt Egon Schieles und die Schaffung von zehn erschxfctternden Zeichnungen in der Gefxe4ngniszelle Neulengbach waren der Ursprung des Gedankens, das ehemalige Bezirksgefxe4ngnis fxfcr die Adaptierung zum Schiele-Museum anzukaufen.

Tulln an der Donau – die Geburtsstadt Egon Schieles – geniexdft nicht nur einen hervorragenden Ruf als kulturelles Zentrum, sondern ist auch ein bedeutendes Wirtschaftszentrum, eine blxfchende Einkaufs-, Messe- und Geschxe4ftsstadt. Mit dem hochmittelalterlichen Stadtkern, der vielfxe4ltigen Gastronomie und dem interessanten Freizeitangebot ist Tulln an der Donau attraktiver Anziehungspunkt fxfcr Groxdf und Klein aus nah und fern.

More info http://www.hundertwassertulln.at/

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