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Hundertwasser's Textildruckerei Rueff on fire

The Hundertwasser building “Textildruckerei Rueff” on fire

Fire in a Hundertwasser building is one of the worst cases you can imagine.
A visitor of this weblog sent me a story (in German language) about the “Textildruckerei Rueff” on fire.
It happend in 2002, jan 18th. No up-to-the-minute report, but still an event to report to the devotee of Hundertwasser’s work.
I didn’t translate this report in English.

If someone like to do that for me, please send me an email.

THE REPORT

Brand im Hundertwasser Kunstobjekt “Textildruckerei Rueff”

Das Gebxe4ude der Firma Rueff Textil GmbH. in dem der Brand ausgebrochen ist wurde in den siebziger Jahren errichtet. Das ganze Firmenareal wurde ab Mitte der achtziger Jahre vom Meister Hundertwasser xfcberarbeitet. Es handelt sich dabei um ein in Vollbeton Bauweise errichtetet Produktions- und Lagerhalle.
Im Keller befinden sich Druckmaschinen deren Abluftanlagen durch zwei darxfcber befindlichen Lagerhallen bis zum Dach des Gebxe4udes gefxfchrt sind. In dieser Abluftanlage ist der Brand nach Produktionsschluxdf am Freitag Abend dem 18. Jxe4nner 2002 ausgebrochen.

Die Alarmierung der Feuerwehr erfolgte durch einen aufmerksamen Passanten, der gegen 22:10 auf der nahegelegenen Bergstraxdfe nach Laterns fuhr und von dort direkten Blickkontakt auf das Dach der Lagerhalle hatte. Er sah die glxfchenden Abluftrohre die ca. 7m xfcber das Dach hinausragen und aus den die Flammen schlugen.
Die RFL Vorarlberg wurde xfcber die Notrufnummer 122 verstxe4ndigt und lxf6ste um 22:14 die Alarmierung der Ortsfeuerwehr Zwischenwasser mit der Meldung:

“Zwischenwasser – Muntlix
An der Frutz 1, Rueff
Textildruckerei Kaminbrand”

aus. Bereits um 22:17 wurde der Alarm im Gerxe4tehaus xfcber Bxfcndelfunk xfcbernommen und um 22:20 trafen die ersten Fahrzeuge am Brandobjekt ein.

Die Lage am Brandobjekt beim eintreffen der Ortsfeuerwehr Zwischenwasser

Das Abluft Rohr der Abluftanlage am Hallendach glxfcht xfcber die volle Lxe4nge und Flammen schlagen aus dem Ende.
Die Lagerhalle im 1. Stock ist verraucht.
Die Lagerhalle im 2. Stock ist stark verraucht – Sichtweite liegt unter einem Meter.
Ein Brandherd ist in beiden Etagen durch die Verrauchung nicht sichtbar.
Es befindet sich kein Personal der Firma Rueff auf dem Betriebsgelxe4nde.
Alle Zugxe4nge sind abgesperrt.
Als besonders Hilfreich erwies sich der unlxe4ngst neu angebrachte Feuerwehr Schlxfcsselsafe in dem der Zentralschlxfcssel fxfcr die Zugangstore und den Eingangstxfcren aufbewahrt ist.

Nach der Erkundung der Lage durch Kommandant Josef Schnetzer wurde sofort nachbarliche Lxf6schhilfe der Ortsfeuerwehren Rankweil und Sulz mit TLF und Atemschutz angefordert sowie die Drehleiter der Stxfctzpunktfeuerwehr Feldkirch Stadt.

Erstangriff mit schwerem Atemschutz

Der Erstangriff mit Atemschutz und zwei Hochdruckrohe wurde im 1. Stock zur suche des Brandherdes vorgenommen. Der Hauptzugang zur Halle bildet ein Metall Rolltor, daxdf bedingt durch den Stromausfall nicht gexf6ffnet werden konnte. Die Hochdruckrohre muxdften xfcber ein Fenster vorgenommen werden.

Parallel dazu wurde im angrenzenden Frutz – Bach ein TS12 Pumpe in Stellung gebracht und die Speiseleitung zum TLF gelegt. Die zusxe4tzlich eingesetzten TLF’s wurden zum Teil vom Hydrantennetz oder TS12 gespeist.
Mit dem Eintreffen der Feuerwehr Rankweil um 22:40, die mit TLF und KDOF anrxfcckten, wurde die Einsatzleitstelle unter Leitung des AFK Manfred Bischof eingerichtet und der Angriff auf den 2. Stock ausgeweitet.

In weiterer Folge wurden von der Stxfctzpunktfeuerwehr Nenzing das Kxf6rperschutz Fahrzeug und der Katastrophenzug vom Rotkreuz Rankweil angefordert. Diese beiden Einheiten errichteten den Atemschutz Sammelplatz mit einem beheizten Zelt und Verpflegungsstation fxfcr die eingesetzten Mannschaften.

Weiters wurde das zweite TLF von Rankweil angefordert und die Ortsfeuerwehr Rxf6this nach alarmiert.

Der Lxf6schangriff im 2. Stock erwies sich als xe4uxdferst schwierig, da der Brand bereits eine Trennwand aus Holz zerstxf6rt und auf angrenzend gelagerte Stoffrollen und Paletten xfcbergegriffen hatte. Die Lxf6schtrupps muxdften sich durch die in dichten Rauch gehxfcllten Lagerregale zum Brandherd vorantasten. Es wurden daher zwei Hochleistungslxfcfter im Stiegenhaus und an einem Fenster aufgestellt. Dadurch wurde den Lxf6schkrxe4ften das vordringen und lokalisieren des Brandherdes ermxf6glicht um gezielte Lxf6schmaxdfnahmen durchzufxfchren. Der Innenangriff im 2. Stock wurde durch weitere Trupps auf dem Dach, die xfcber die Drehleiter in Stellung gebracht wurden unterstxfctzt.

Um 23:45 konnte dann endlich Brand unter Kontrolle an die RFL zurxfcckgemeldet werden. Die eingesetzten Mannschaften der Nachbarwehren konnten dann um 00:55 vom Brandobjekt abrxfccken und wurden im Gerxe4tehaus Zwischenwasser durch bereitgestellte Speisen und Getrxe4nke verpflegt.

Es wurde ein Brandwache eingerichtet, die noch in der Nacht einen Teil der angebrannten Stoffrollen mittels Lastenaufzug ins freie transportierten. Diese Maxdfnahme erwies sich als sehr Hilfreich, da diese Stoffrollen xfcber mehrere Stunden beobachtet und immer wieder abgelxf6scht werden muxdften. Die Brandwache wurde bis um 10:00 durchgefxfchrt.

Zusammenfassend kann folgendes vermerkt werden:

Positives:

Der neu angebrachte Schlxfcsselsafe welcher einen schnellen Zugang zum Betriebsgelxe4nde und den Rxe4umlichkeiten ermxf6glicht hat.
Ein ehemaliger Mittarbeiter, der direkt neben der Firma Rueff wohnt und Mitglied der OF Zwischenwasser ist, hat die Einsatzleitung mit seinen guten Betriebskenntnissen tatkrxe4ftig unterstxfctzt.
Ein aktueller Brandschutzplan ist vorhanden und der Einsatzleitung zur Verfxfcgung gestanden.
Der Brandschutzbeauftragte der Firma Rueff konnte noch wxe4hrend dem Einsatz der Einsatzleitung beigestellt werden.

Negatives:

Das Rolltor im 1. Stock konnte nicht xfcber die Noteinrichtung gexf6ffnet werden.
Schadensfeststellung der Kripo Bregenz:

Der Brand ist in der Abluftanlage, die vom Keller xfcber eine Verteiler- und Waschanlage bis zum Gebxe4udedach fxfchrt, ausgebrochen. Im 2. Stock hat sich der Brand auf in unmittelbarer Nxe4he gelagerten Stoffrollen ausgeweitet.

Eingesetzte Feuerwehren und Fahrzeuge:

Zwischenwasser TLF, KLF, LF, 2 MTF, TS12
Rankweil 2 TLF, LFB, KDOF
Sulz ULF
Rxf6this TLF, LFB
Feldkirch Stadt DL25, TLF
Nenzing KSF
R
otkreuz Rankweil 2 Fahrzeuge, 1 Zelt
Es waren 96 Mann der Feuerwehren und 12 Personen vom Rotkreuz im Einsatz.

Chronologischer Ablauf:

22:14 F2 Alarmierung der OF-Zwischenwasser
22:17 Einsatz xfcbernommen
22:20 TLF2000,MTF, KLF und LF am Einsatzort Lageerkundung

Rxfcckmeldung an Florian Zwischenwasser:
*OF Rankweil und OF Sulz nach alarmieren
*OF Feldkirch Stadt – Drehleiter anfordern

22:40 OF Rankweil mit TLF und KDF am Einsatzort
22:55 F4 OF Zwischenwasser gesamte Mannschaft nachrxfccken
22:55 OF Nenzing – Kxf6rperschutzfahrzeug angefordert
22:59 Rotkreuz – Rankweil Katastrophenzug angefordert
23:00 OF Rankweil zweites TLF Fahrzeug angefordert
23:10 OF Rankweil zweites TLF am Einsatzort
23:17 OF Rxf6this nachalarmiert
23:20 Atemschutz – Sammelplatz eingerichtet
23:21 Florian Zwischenwasser – Lagebericht an RFL
23:27 EVU (VKW) am Einsatzort

Rettungszug baut Zelt am Atemschutz Sammelplatz auf und Versorgung der Mannschaft mit Tee

23:29 OF Rxf6this mit TLF am Einsatzort
23:45 Meldung Brand unter Kontrolle

00:55 Abrxfccken von:
Feldkirch Stadt – Drehleiter , TLF
OF Rxf6this – TLF , LFB
OF Sulz – ULF
OF Rankweil – TLF 1 und 2, LFB
OF Nenzing – Kxf6rperschutzfahrzeug

01:15 Abrxfccken von:
OF Rankweil – KDF

02:00 Einteilung der Brandwache OF Zwischenwasser
10:00 Ende der Brandwache


2 reacties

  1. jan bout zegt:

    Can we see the rebuilt building and where?

  2. Rogier van den Berg zegt:

    Op dit bericht kwam veel spam binnen. Ik heb dat nu geblokkeerd en hoop dat de weblog er nu verder van verschoond blijft.

    Webmaster

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